Nach einer erholsamen Nacht in unserem Best Western The Plaza in Thermopolis war es Zeit für ein gutes Frühstück. Es gab wieder alles mögliche, mit Ausnahme meiner heißgeliebten Waffles – ein Bagel mit , Cream-Cheese musste reichen, dazu gab’s noch Orangenjuice und ein Joghurt.

Für heute stand eigentlich nur erholsames auf dem Programm: zuerst ein wenig Baden und Plantschen in einem der kommerziell betriebenen Thermalbäder von Thermopolis, danach gemütlich nach Cody fahren und dort übernachten.

Um 10 Uhr vormittags checkten wir also vom Hotel aus und fuhren knapp 500 Meter weiter zum Thermalbad “Star Plunge”. (…mehr…)

Tag 9 ist ein sogenannter “Driving Day” – an diesem Tag müssen primär Kilometer runtergespult werden, um ein Zwischenziel – in unserem Fall den Ort Thermopolis in Wyoming – zu erreichen.

Gestartet haben wir wieder mit einem ausgiebigen Frühstück, richtig los ging’s dann gegen 9 Uhr. Zuerst wurde noch getankt und im Shop der Tankstelle ein Red Bull Cola für die Fahrt gekauft, anschließend rauf auf den Interstate 90 zu unserem ersten Zwischenstopp des Tages: das berühmt-berüchtigte Sturgis. In diesem zu dieser Jahreszeit sehr beschaulichem Nest, steigt jedes Jahr im Sommer die Sturgis Bike Week – dort treffen sich bis zu 700.000 Biker aus aller Welt, vornehmlich Harley Davidson Fahrer.

Nachdem dort nix, aber auch gar nix los ist, geht’s nach einer kleinen Runde zu Fuss gleich wieder weiter zum hoffentlich aufregenderen Devils Tower National Monument: (…mehr…)

Der heutige Tag begann mit einem nährhaften Frühstück im Country Inn & Suites. Es gab alles war das (amerikanische) Herz begehrt, von Buiscits, Muffins, Bagels und Waffels bis hin zu Cerealien in verschiedensten Variantien. Meinereiner machte sich Waffeln mit Ahornsirup und einen Bagel mit Cream-Cheese, Doris hat sich ebenfalls einen Bagel mit Cream-Cheese und einen Muffin gegönnt.

Nach soviel Kalorien waren wir gestärkt genug um es mit unserem heutigen Ziel, dem Badlands Nationalpark – ca. 80 Meilen von Rapid City entfernt, “aufzunehmen”. Das Wetter war zum Glück immer noch schön, das sollte sich in den nächsten Tagen laut Wetterbericht aber ändern.

Kurz nachdem wir auf der Interstate unterwegs waren, bemerkten wir einige sehr tieffliegende Kampfjets über und neben dem Highway. Gestern abend hatte ich im Fernsehen noch Werbung für Dakota Thunder 09, einer Flugshow, gesehen. Daraus schloss ich, daß es die Testflüge für eben diese Show sein müssten. Die Ellsworth Airforce Base liegt direkt neben der Interstate und auf unserem Weg, so beschlossen wir einen kurzen Zwischenstopp dort einzulegen – natürlich nicht direkt in der Airforce Base, sondern im direkt anschließendem Air & Space Museum. Am Parkplatz angekommen, konnten wir die Flugzeuge noch besser bei deren Flugübungen beobachten als auf dem Highway. Schon beeindruckend was die Jungs da können und leisten. Am Parkplatz habe ich einen Reporter von Fox gesehen, der nervös auf- und abgegangen ist – den Grund dafür habe ich dann am Abend in den 10 Uhr Nachrichten gesehen: Dieser Reporter durfte nämlich in einem der Jets mitfliegen und wurde ganz schön vom Piloten rangenommen ;) (…mehr…)

Eine Woche sind wir nun schon in den USA, uns kommt’s schon viel länger vor, Chicago liegt für uns schon ewig lange zurück. Nach einer unruhigen Nacht in unseren schmalen, kurzen Betten wurden wir schon kurz vor 6 von der Sonne und Vogelgesang geweckt. Wir nutzten die Gunst der Stunde und machten uns nochmal auf, das Tierleben im Custer State Park zu erleben. Wir gehen zu unserem Auto, steigen ein und fahren 100 Meter und da sehen wir schon zwei riesige ausgewachsene Buffalos direkt in der Wiese vor unserem Hotel stehen bzw liegen.

Noch trauen wir uns nicht näher an sie ran, steigen nur zögernd aus dem Auto aus und “verstecken” uns hinter der Autotüre. (…mehr…)

Wir starteten zeitig mit Frühstück im Motel (Bagels, Waffels, Joghurt, Kaffee, Orangenjuice) in den heutigen Tag. Am gestrigen Abend habe ich noch National kontaktiert und Ihnen erklärt dass wir den Wagen bereits defekt übernommen haben. “Kein Problem” meinte die Hotline, einfach bei der nächsten Station vorbeikommen und den Wagen tauschen – schon wieder. Nachdem heute eine Teilstrecke über eine holprige Sandpiste führen sollte, hofften wir daß die Stoßstange noch bis übermorgen halten würde – dann nämlich würden wir den Wagen in Rapid City tauschen können.

Nach dem Frühstück ging’s zur erste Station des Tages: Carhenge. Carhenge ist ein Kunstwerk aus alten Autos (alle der Marke Ford) das den Megalithkreis von Stonehenge als Vorbild hat. Sieht klasse aus und zum Glück hat auch das Wetter wieder mitgespielt. :) Wir schlendern eine halbe bis dreiviertel Stunde durch das Feld mit den dort platzierten Kunstwerken, machen Fotos ohne Ende und wundern uns wie man auf so eine Idee kommen kann. Aber wenn man mal in Alliance, Nebraska gewesen ist, weiss man, dass man hier sicher viel Zeit hat sich solchen Unsinn auszudenken ;) (…mehr…)

Tag 5 brach an und wir machten uns wieder recht früh auf, da wir heute das Auto aufgrund von Wartungsalarmen tauschen wollten. Nach gut 70 Meilen und 1 Stunde 20 Minuten fahrt, waren wir wieder dort, wo wir das Auto angemietet hatten – am internationalen Flughafen von Denver. Als ich den netten Damen von National erzählte, weshalb wir den Wagen tauschen wollten, gab’s ein erstauntes “Wow” und “That’s not good” zu hören. Erfreulicherweise gestaltete sich das umtauschen als unkompliziert – zumindest von Seiten des Vermieters. Wir konnten uns wieder ein Auto aus der SUV Line aussuchen – und das stellte sich in der nächsten Stunde als recht schwierig heraus.

Das Auto das ich eigentlich wollte, einen Ford Edge, gab’s zwar, doch war bei beiden auch das Service fällig. Der nächste Kandidat war ein Ford Escape Hybrid – doch da hatten keine zwei normale Koffer und eine Reisetasche im Kofferraum platz. Next up war ein Nissan Xterra – bei dem war wiederum der Tankdeckel so lose, dass er während der Fahrt immer auf- und zugehen würde. Zu guter letzt haben wir uns dann für einen Jeep Grand Cherokee entschieden – den kannten wir schon, Service war auch keines fällig und von der Seite und hinten sah es ebenfalls gut aus. Die Front haben wir uns nicht angesehen – ein Fehler wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte. (…mehr…)

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