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Tag 10: Rapid City – Sturgis – Devils Tower – Thermopolis

Tag 10: Rapid City – Sturgis – Devils Tower – Thermopolis
30-05-2009

Tag 9 ist ein sogenannter “Driving Day” – an diesem Tag müssen primär Kilometer runtergespult werden, um ein Zwischenziel – in unserem Fall den Ort Thermopolis in Wyoming – zu erreichen.

Gestartet haben wir wieder mit einem ausgiebigen Frühstück, richtig los ging’s dann gegen 9 Uhr. Zuerst wurde noch getankt und im Shop der Tankstelle ein Red Bull Cola für die Fahrt gekauft, anschließend rauf auf den Interstate 90 zu unserem ersten Zwischenstopp des Tages: das berühmt-berüchtigte Sturgis. In diesem zu dieser Jahreszeit sehr beschaulichem Nest, steigt jedes Jahr im Sommer die Sturgis Bike Week – dort treffen sich bis zu 700.000 Biker aus aller Welt, vornehmlich Harley Davidson Fahrer.

Nachdem dort nix, aber auch gar nix los ist, geht’s nach einer kleinen Runde zu Fuss gleich wieder weiter zum hoffentlich aufregenderen Devils Tower National Monument:

Der Devils Tower (dt. Turm des Teufels) ist ein Monolith, der am Rande der Bear Lodge Mountains und der Black Hills im Crook County im US-Bundesstaat Wyoming liegt.

Er hat eine Höhe von etwa 265 Metern und einen Durchmesser von fast 150 Metern. Der Berg wird von mehreren Völkern der Prärieindianer als Wohnsitz des Grizzlybären angesehen und ist für sie ein heiliger Ort.

Das Gebiet wurde durch Präsident Theodore Roosevelt 1906 gemäß dem damals neuen Antiquities Act als erstes National Monument unter dem Namen Devils Tower National Monument ausgewiesen. Es wird vom National Park Service betreut.

Quelle: wikipedia.de

Die Fahrt dorthin gestaltet sich aufgrund der tollen Natur und der teilweise kurvigen Straßen als sehr kurzweilig. Gut eine Stunde nachdem wir Sturgis verlassen haben, können wir auch schon den eindrucksvollen Devil’s Tower von der Ferne sehen. Da es sich beim Devils Tower um einen vom National Park Service betreuten Park handelt, können wir hier mit unserem Interagency Pass gratis reinfahren, ansonsten wären 10 Dollar fällig geworden.

Gleich nach der Einfahrt kann man links und rechts eine große Anzahl an Präriehunden beobachten. Wir halten uns hier für’s erste 15 Minuten auf, bei der Rückfahrt werden’s dann nochmal 10 Minuten – sind einfach lustig die Burschen :)

Am Ende der Straße sind ein Visitor Center samt Toiletten, ein Picknickplatz und Parkplätze zu finden. Rund um den Monolithen wurden mehrere Wanderwege angelegt – wir entscheiden uns für den kürzeren ;) Auf dem Weg rund um das Gestein können wir einige Bergsteiger beim Auf- bzw. Abstieg beobachten, sicherlich nicht einfach dort rumzukraxeln. Der Wanderweg ist nicht immer ganz eben, es geht einige Male etwas steiler bergauf, was auch der Grund sein dürfte, dass ab ca. der Hälfte des Weges die vielen Familien mit Kleinkindern umdrehen um zum Parkplatz zurückzukehren.

Wir aber halten durch und werden dafür in Form einer Sichtung einer ausgewachsenen Schlange belohnt. Geschmeidig und geräuschlos schlängelt sich die Schlange über Stock und Stein und lässt sich von uns nicht stören. Aufgrund der exzellenten Tarnung muss man am Foto schon genau schauen, um sie sehen zu können. Da wir natürlich nicht wissen, ob sie gefährlich ist oder nicht, halten wir genügend Abstand – man will ja nicht gebissen werden ;) .

Nach gut 1 Stunde haben wir den Rundweg hinter uns gebracht und essen noch eine Kleinigkeit am Picknickplatz. Danach machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Interstate, es warten schließlich noch 185 Meilen, die zum Teil über Gebirgspässe führen, vor uns. Gut 5 Stunden später war es dann aber geschafft und wir sind in Thermopolis angekommen. Bevor wir uns auf die Suche nach was essbaren machten, checkten wir in unser Motel, dem Best Western The Plaza, ein. Das “The Plaza” ist ein tolles Hotel, mit eigenem Thermalwasserpool (der leider noch geschlossen war) und Thermalwasser-Whirlpool (dieser war geöffnet).

Der Kofferraum war leergeräumt und unsere Sachen sicher im Hotelzimmer verstaut, nun ging’s darum was essbares zu finden. Bei einem Ort mit knapp 3.000 Einwohnern bleibt da nicht viel Auswahl: McDonalds oder Taco Johns waren die zwei Möglichkeiten – wir entschieden uns für den Klassiker: McDonalds. Auf der Speisekarte standen ein Quarterpounder und ein Salat dazu Orangejuice und Powerade. Um doch noch etwas für unsere Gesundheit zu tun, machten wir anschließend noch einen kleinen Spaziergang zu den Thermalquellen, denen wir am nächsten Tag einen Besuch abstatten wollten. Müde ging’s dann zurück auf’s Zimmer und gleich ab ins Bett…

 

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