07.06.2009
Nur noch 3 Tage, dann heisst es wieder Abschied nehmen von den USA
– für uns immer noch und immer mehr unser Urlaubsziel Nr. 1
Den Tag starteten wir wie nun schon fast üblich so gegen 7 Uhr dann hieß es: duschen, Koffer packen, auschecken und noch tanken – dann ging’s auch schon los, denn heute standen knapp 400 Meilen auf dem Programm. Davon das erste Drittel auf kurvigen, einspurigen Straßen. Das Wetter sah noch relativ gut aus, obwohl für die nächsten Tage wieder massenhaft Regen angesagt wurde.
Wir fuhren zuerst Richtung Dinosaur, wo sich auch das gleichnamige Dinosaur National Monument befindet – aufgrund von Zeitmangel und der Tatsache dass die Ausgrabungshalle geschlossen war, machten wir kurz im Colorado Welcome Center halt und fuhren wieder weiter.
Kurz nach Dinosaur machten wir dann Bekanntschaft mit einer Art von Wetter, das wir bisher noch nicht hatten – Hagel. Links und Rechts war’s blau, direkt über uns kohlrabenschwarz. Und von dort kam’s auch richtig heftig raus: Zuerst Wasser, dann der Hagel. Zum Glück waren die Hagelkörner nicht sonderlich groß, so daß bei unserem kleinen, feinen Nissan nichts zurückblieb.
Nachdem wir die Landstraßen hinter uns hatten, ging’s rauf auf den Interstate wo wir wieder richtig rasen konnten – 75 Meilen! Yeah
Auf der Interstate ging’s einige Pässe rauf und wieder runter, kurz vor unserem ersten Halt des Tages – den Outlets in Silverthorne, mussten wir noch durch den Eisenhower Tunnel fahren und dieser liegt auf 11.158 Fuss (=3.400 Meter) Seehöhe. Unser Nissan schaffte die Steigung mühelos, einige andere (auch größere) Autos hatten da schon mehr Mühe. Oben angekommen, ging’s auch wieder runter – da konnten dann auch die vorher langsamen Autos wieder aufholen. Bei starkem Schneefall, der urplötzlich eingesetzt hatte, ging’s noch an so bekannten Skiorten wie Vail und Beaver Creek vorbei, bis wir endlich in Silverthorn und den Outlets angekommen waren.Unser Pulver hatten wir, wie’s schien, schon verschossen – außer ein paar wirklichen Schnäppchen in einem Kosmetikladen haben wir nichts gekauft. Also ging’s wieder rauf auf den Interstate in Richtung Denver und von dort dann weiter nach Colorado Springs.
Mittlerweile hatte sich auch das Wetter wieder gebessert und die Sonne die Oberhand bekommen
Nur 12 Meilen vor unserem Ziel ging dann gar nichts mehr – Stau! Eine geschlagene Stunde sind wir im Stau gestanden, nur um an einer Baustelle von ca. 300 Metern Länge vorbeizufahren. Auch in Amerika machen die Autofahrer den selben Fehler wie bei uns – alles fährt sofort auf die Überholspur sobald es sich staut bis ganz vorne gar nichts mehr geht und es sich dann früher oder später überall staut.Etwas später als gedacht waren wir schlussendlich am Hotel, dem Marriott Colorado Springs Tech Center, angekommen und hatten, obwohl wir über Priceline gebucht hatten ein großes, feines Zimmer bekommen. Nachdem wir unsere Sachen verstaut hatten, fuhren wir schon wieder los. Wir wollten das schöne Wetter ausnützen und dem Garden of the Gods einen Besuch abstatten. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe, sodaß wir schon nach gut 10 Minuten am Visitor Center waren. Dort machten wir kurz halt und beschlossen die tolle Sonne zu nützen und weiter in den Park hineinzufahren und ein paar Fotos zu schießen. Das Ergebnis sieht man hier:
Zum Abschluss des Tages ging’s danach noch in einen Applebees wo es zum letzten Mal Ribs & Coleslaw geben sollte. LECKER!
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