02.11.2009
Nach einer erholsamen Nacht im tollen Radisson Albuquerque ging es heute weiter in Richtung Norden. Das heutige Ziel waren die Kasha-Katuwe Tent Rocks, die zwischen Albuquerque und Santa-Fe liegen. Das Wetter war wieder traumhaft – keine einzige Wolke war zu sehen, Temperaturen von um die 20 Grad waren angesagt. Perfektes Wanderwetter also!
Bevor’s zu den Rocks ging stand zuerst noch ein Abstecher in den historischen Kern von Albuquerque auf dem Programm. Da es noch ja früh war als wir dort nach ca. 15 Minuten Fahrt angekommen sind, war es auch kein Problem einen Parkplatz direkt im historischen Zentrum zu bekommen. Der historische Kern von Albuquerque ist sehr überschaubar und uns am meisten beeindruckt hat uns die über 300 Jahre alte San Felipe de Neri Kirche im dort typischen Adobe Stil.
Nach gut einer halben Stunde hatten wir auch schon alles gesehen und wir machten uns nun endgültig auf den Weg zu den Tent Rocks. Dazu ging’s zuerst rauf auf den Interstate 25 Richtung Norden (Richtung Santa Fe), danach nimmt man die Ausfahrt #259 und fährt auf der 22 weiter Richtung Conchiti. Im “Ort” Conchiti biegt man auf die Indian Service Route 92 (hier) ab. Dort steht dann ein kleines Häuschen, an dem man die Eintrittsgebühr entrichtet: 5 Dollar, die wir gerne gezahlt haben. Von dort sind’s dann nochmal gut 5 Meilen auf einer unbefestigten Straße bis zum Parkplatz – je nach Zustand der Piste sind diese in 15-25 Minuten zu schaffen. Das frühstücken hatten wir während der Fahrt erledigt (♥lichen Dank an Doris, die mich immer wieder mit Gesundem und Ungesundem gefüttert hat ;-)) und so konnten wir auch gleich starten. Noch schnell Wasser in die Rucksäcke, Kameras hergerichtet und los ging’s.
Der Weg zu den Tent-Rocks führt in ein Tal, das zum Teil recht eng werden kann. Einige Passagen sind auch recht steil und man muss schon aufpassen wo man hintritt – festes Schuhwerk ist hier ein muss. Ist man am Ende vom Tal angekommen, sieht man die Tent Rocks schon von unten. Ihre gesamte Schönheit aber sieht man am besten von oben und dazu muss man rauf auf den Hügel. Und das bedeutet, daß man einige recht steile Abschnitte zu überwinden hat bevor man oben angekommen ist. Es empfiehlt sich aber, immer wieder einen Blick nach hinten zu machen, da sich die Felsformationen immer wieder anders zeigen. Oben angekommen, hat man dann, quasi als Belohnung, einen fantastischen Ausblick ins Tal und auf noch mehr Felsformationen die man von unten nicht sehen kann. Nach gut 90 Minuten (wir sind’ recht gemütlich angegangen und haben einige Fotostopps eingelegt) hatten wir es dann bis nach oben geschafft und genossen -leider nicht alleine- die fantastische Aussicht auf das Tal vor und hinter uns. Nach einer kurzen Pause -wir stärkten uns noch mit Obst und Wasser- machten wir uns wieder zurück ins Tal.
Fazit: Ein tolles Gebiet, das man nicht auslassen sollte, wenn man in dieser Gegend ist.
Weiter gings am frühen Nachmittag auf den Turquoise Trail, der von vielen als einer der schönsten Straßen in diesem Gebiet beschrieben wird, in Richtung Santa Fe. Dazu mussten wir ca. 20 Meilen auf der County Road 57A (die in wirklichkeit eine Dirt-Road mit vielen spitzen Steinen und großen Löchern ist) hinter uns bringen um auf den Highway 14 zu kommen, der wiederum zu unspäktakulären Örtchen wie Madrid oder Cerillos führt. Unser Fazit des Turquoise Trails: Überbewertet. Total Überbewertet. Am besten man spart sich die Zeit und fährt direkt auf der Interstate weiter nach Santa Fe.
In Santa Fe angekommen machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Santa Fe Fashion Outlets. Sehr viele der Shops hatten zu, einige Läden waren gar nicht vermietet – ein Besuch zahlt sich unserer Meinung nach nicht aus.
Nach dieser Enttäuschung fuhren wir weiter zu unserem letzten Ziel des Tages – unserem Hotel: dem Courtyard by Marriott Santa Fe. Über Priceline gebucht, machten wir uns keine großen Hoffnungen ein Zimmer zu bekommen, das nicht auf die direkt am Hotel gelegene 6 spurige Straße zu bekommen. Aber wider erwarten bekamen dann doch ein wirklich tolles und vor allem ruhiges Zimmer. Bilder vom Hotel gibt’s hier zu sehen. So long and good night!
Mehr Fotos gibt’s auf hier


