Nachdem der Flug von Denver nach London erst um 20.50 ging und wir bereits gestern abend im Hotel (in der Hotellobby gibt’s gratis W-Lan) eingecheckt hatten, konnten wir den Tag also noch ganz stressfrei begehen. So gegen 10 Uhr starteten wir schließlich vom Marriott in Richtung Air Force Acadamy – diese ist nur ca. 10 Meilen vom Hotel entfernt, sodaß wir schon nach gut 20 Minuten an den Einfahrtstoren sind. Erstaunlicherweise müssen wir weder einen Ausweis vorzeigen noch wurden wir kontrolliert. Auf dem Weg vom Eingangstor bis hin zum Visitor Center gibt es einige Aussichtspunkte von denen aus man einen guten Überblick über das gesamte Schulungsareal (inklusive des riesigen Sportgeländes – da würde sogar der FC Bayern neidisch werden) und auf die fantastische US Airforce Academy Cadet Chapel hat. (…mehr…)
Nachdem der Flug von Denver nach London erst um 20.50 ging und wir bereits gestern abend im Hotel (in der Hotellobby gibt’s gratis W-Lan) eingecheckt hatten, konnten wir den Tag also noch ganz stressfrei begehen. So gegen 10 Uhr starteten wir schließlich vom Marriott in Richtung Air Force Acadamy – diese ist nur ca. 10 Meilen vom Hotel entfernt, sodaß wir schon nach gut 20 Minuten an den Einfahrtstoren sind. Erstaunlicherweise müssen wir weder einen Ausweis vorzeigen noch wurden wir kontrolliert. Auf dem Weg vom Eingangstor bis hin zum Visitor Center gibt es einige Aussichtspunkte von denen aus man einen guten Überblick über das gesamte Schulungsareal (inklusive des riesigen Sportgeländes – da würde sogar der FC Bayern neidisch werden) und auf die fantastische US Airforce Academy Cadet Chapel hat. (…mehr…)
Nur noch 3 Tage, dann heisst es wieder Abschied nehmen von den USA
– für uns immer noch und immer mehr unser Urlaubsziel Nr. 1
Den Tag starteten wir wie nun schon fast üblich so gegen 7 Uhr dann hieß es: duschen, Koffer packen, auschecken und noch tanken – dann ging’s auch schon los, denn heute standen knapp 400 Meilen auf dem Programm. Davon das erste Drittel auf kurvigen, einspurigen Straßen. Das Wetter sah noch relativ gut aus, obwohl für die nächsten Tage wieder massenhaft Regen angesagt wurde.
Wir fuhren zuerst Richtung Dinosaur, wo sich auch das gleichnamige Dinosaur National Monument befindet – aufgrund von Zeitmangel und der Tatsache dass die Ausgrabungshalle geschlossen war, machten wir kurz im Colorado Welcome Center halt und fuhren wieder weiter.
Kurz nach Dinosaur machten wir dann Bekanntschaft mit einer Art von Wetter, das wir bisher noch nicht hatten – Hagel. Links und Rechts war’s blau, direkt über uns kohlrabenschwarz. Und von dort kam’s auch richtig heftig raus: Zuerst Wasser, dann der Hagel. Zum Glück waren die Hagelkörner nicht sonderlich groß, so daß bei unserem kleinen, feinen Nissan nichts zurückblieb.
Nachdem wir die Landstraßen hinter uns hatten, ging’s rauf auf den Interstate wo wir wieder richtig (…mehr…)
Tag 16 begann, wie so viele zuvor schon, recht früh für Urlaubsverhältnisse. Gegen 7 Uhr standen wir auf und machten uns erst mal frisch. Danach gab’s Frühstück auf dem Zimmer und die Koffer mussten wieder eingepackt werden.
Kurz nach halb neun machten wir uns dann auf um das bekannteste Bauwerk Salt Lake City’s zu besuchen – den Salt Lake Temple. Über die Geschichte des Salt Lake Temple steht bei Wikipedia folgendes:
Am 14. Februar 1853 wurde der Bauplatz zugewiesen, große Zeremonien wurden von Brigham Young, der den Grundstein legte, abgehalten. Offiziell begann der Bau am 6. April (der von den Mormonen als Jahrestag ihrer Kirchengründung begangen wird).
Zunächst wurde Sandstein aus einem örtlichen Steinbruch verbaut, dieser erwies sich aber als zu brüchig und daher ungeeignet. Ab 1858 brachten Ochsenkarren Granit vom Little Cottonwood Canyon – rund 30 km südöstlich der Baustelle – heran. Ab 1869 wurde der Transport per Bahn durchgeführt. Der Bau verzögerte sich immer wieder und kam während der staatlichen Verfolgung der Mormonen in den 1880er Jahren ganz zum Erliegen. Nach der Abschaffung der Polygamie im Jahre 1890 und dem damit einhergehenden Ende der Verfolgung wurde der Bau forciert wiederaufgenommen.
Als die Konstruktion schließlich vollendet war, weihte Wilford Woodruff den Tempel am 6. April 1893 ein; exakt vierzig Jahre, nachdem mit dem Bau begonnen wurde. Der Tempel ist das Herzstück des 40.000 m² großen Temple Squares, ist 64 m hoch und hat eine Grundfläche von ca. 23.500 m².
Wie bei allen Tempeln dieser Kirche ist der Zutritt nur erwachsenen Kirchenmitgliedern mit gültigem Empfehlungsschreiben ihres Bischofs gestattet, es gibt aber Führungen für jedermann, bei denen das Äußere des Gebäudes erläutert wird
Unser Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hotels und der Temple ist in gut 5-10 Minuten zu Fuss zu erreichen. Wir gehen’s gemütlicher an und sind nach gut 10 Minuten an den Toren des Tempels. Normalerweise wird man dort schon von Gläubigen erwartet, die einen alles im Detail erklären (wollen) – egal ob man will oder nicht
9 Uhr scheint Ihnen dann doch noch etwas zu früh zu sein, um uns und wenige andere zu verfolgen – so können wir alleine den Bereich des Tempels erkunden und ungestört Fotos machen und alles auf uns wirken lassen. Auf den Fotos sieht der Tempel wirklich mächtig und gross aus, in Wirklichkeit aber ist er um einiges kleiner und kompakter als ich gedacht hatte – trotzdem sollte man ihn sich ansehen, falls man in Salt Lake City ist.
Nach gut einer Stunde machen wir uns wieder auf dem Weg zurück ins Hotel, unterwegs entdecken wir noch das Vienna Bistro. Hätte es geöffnet gehabt, hätten wir wohl halt gemacht und eine Melange oder Verlängerten bestellt
Am Hotel angekommen, ließen wir uns das Auto vom Valet holen und machten uns auf den Weg nach Vernal – (mindestens) 171 Meilen mussten heute noch gefahren werden, das meiste jedoch nicht auf Interstates oder mehrspuringen Strassen.
Das Wetter war so wie wir es uns erhofft hatten – strahlend blauer Himmel, aber ziemlich kühler und heftiger Wind. Nach gut 4 Stunden gemütlicher Fahrt, hatten wir es von Salt Lake nach Vernal geschaftt und von hier aus waren es nochmal gut 30 Meilen bis zu unserem eigentlichen Ziel – dem Fantasy Canyon. Dort sollen einige wirklich bizzare und ungewöhnliche Felsformationen stehen, das wollten wir natürlich genauer wissen. (…mehr…)
Als wir heute aufgestanden sind und aus dem Fenster nach dem Wetter gesehen haben, war es zwar bewölkt, blauer Himmel war aber auch zu sehen – gut so
Im Hoteleigenen Restaurant “Callahan’s” gab’s Frühstück, oder das was man im Shilo Inn darunter versteht. Für den zentraleuropäischen Magen war nicht viel dabei außer etwas frisches Obst und Rührei. Der Rest vom Buffet war was für den Amerikaner bzw. Briten: French Toast, Bratwürstchen, Biscuits, eine undefinierbare weiße Sauce – der Juice war zwar gelb, aber das war’s dann auch schon mit Gemeinsamkeiten
Aber bis auf das “Frühstück” ist das Shilo Inn ein wirklich empfehlenswertes Hotel: feine, nicht zu harte/weiche Betten, schönes großes Bad, gratis Wireless-Internet, Kühlschrank.
Nach dem wir ausgecheckt hatten, war’s Zeit für mein Frühstück: Juice von Tropicana und Snickerdoodles – Lecker
Die ersten Meilen verliefen ruhig, die Landschaft war nicht gerade aufregend – links und rechts gab’s Kartoffelfelder so weit das Auge reichte. Nach gut anderthalb Stunden war’s mit dem flachen Lande vorbei und wir kamen Utah und den Bergen immer
näher. Das Wetter spielte nun auch nicht mehr so richtig mit, Wolken überall und zwar von der dunklen Sorte. An der Grenze von Idaho zu Utah fing’s dann auch richtig heftig an zu regnen, mich hätte es an dieser Stelle nicht gewundert wenn auch noch Hagel dazugekommen wäre – ist er aber nicht
(…mehr…)
Heute ging’s leider schon wieder weiter, bevor wir den Yellowstone aber verlassen haben machten vorher noch einen Abstecher zum Black Sand Basin wo wir noch einmal ein paar farb- und geruchintensive Gesire und Quellen sehen wollten. Das Wetter hatte sich endlich wieder gebessert und es war fast keine Wolke am Himmel zu sehen, der Yellowstone zeigte sich zum Abschluss von seiner schönsten Seite.Vom Parkplatz des Black Sand Basin sind es nur wenige Schritte bis hin zu den ersten Geysiren, auch die weiteren Quellen sind einfach über den erneut schön angelegten Rundkurs zu erreichen. Wir genießen die Sonnenstrahlen, die beeindruckende Landschaft mit seinen Geysiren und halten alles auf Speicherkarten fest
Fotos von unserem letzten, halben Tag im Yellowstone gibt’s hier zu sehen – klick!Nach gut einer Stunde ging’s zurück zum Old Faithful – Jetzt gings nochmal rund um den Old Faithful und dann noch rauf ob den
Observatory Point. Einen schönen Spaziergang durch die Wälder des Yellowstone und 100 Höhenmeter später, kurz bevor wir oben angekommen waren, ist uns ein netter Amerikaner entgegengekommen und hat uns was von “two black creatures” erzählt, die er oben gesehen haben will. Creatures? Haben wir zwar schon mal gehört, konnten uns aber nichts darunter vorstellen. So haben wir uns oben erst mal umgesehen und tatsächlich hat sich was im Gebüsch bewegt. Es war braun, hatte einen buschigen Schwanz und machte sich gerade über das frische, grüne Gras her. Was es war? (…mehr…) Nach dem gestrigen, verregneten und zum Teil auch verschneiten Tag sah’s heute morgen schon etwas besser aus – es waren nur mehr dichte Wolkenbänder zu sehen, eventuell gibt’s ja heute auch noch etwas Sonne zu sehen. Kurz nach 9 Uhr und einem “Frühstück” im Deli (es gab Orangenjuice und Kaffee) machten wir uns auf den Weg nach Old Faithful.
Der Weg führte uns von Canyon über Norris und Madison nach Old Faithful wo wir dann auch die Nacht in einer Frontier Cabin verbringen werden. Auf dem Weg von Canyon nach Norris machten wir einen kleinen Abstecher zu den Virginia Cascades und dann nochmals zum Norris Geysir Basin wo wir den Porcelain Basin Trail gingen. Der Rundweg führt auf gut einer Meile vorbei an diversen farbenintensiven Quellen und Geysiren – die meisten Geysire sind zwar aktiv, aber an gewaltige Ausbrüche ist nicht zu denken. Außer den gewaltigen Quellen und Geysiren sahen wir das erste Mal blauen Himmel seit 3 Tagen
– vielleicht wird’s ja heute doch noch was mit Sonnenstrahlen. Nach gut 1 Stunde sind wir wieder am Parkplatz und fahren weiter nach Madison.
Auf dem Weg nach Madison gibt’s eigentlich nicht viel zu entdecken – mit etwas Glück kann man jedoch Bisons und andere Tiere sehen und beobachten. So wie’s aussieht war das Glück heute auf unserer Seite und wir hatten abermals die Gelegenheit Büffel und einen Wolf sehen zu können. Nachdem es noch recht ruhig auf den Straßen war, sind diesesmal auch nicht überall Autos stehen geblieben und wir hatten mehr Zeit für Fotos.
Der Wolf war auch nicht gerade in Eile, so daß wir in Ruhe das Objektiv wechseln konnten und einige nette Schnappschüsse machen konnten. Die Bisons sind, so wie’s scheint, nicht vom Menschen aus der Ruhe zu bringen – auch hier können wir in Ruhe beobachten und fotografieren. (…mehr…)


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