Blue Canyon near Tuba City, AZSelten wurde um ein Gebiet solch ein Geheimnis gemacht wie um den sogenannten Blue Canyon. Aber weshalb? Ist es ein aussergewöhnlicher Ort? Ich sage Ja! Aber ist es auch ein Ort, dessen Standort ein Geheimnis bleiben soll? Ich meine Nein – jeder der möchte soll diesen fantastischen Ort besuchen können – aus diesem Grund folgt nun eine Anfahrtsbeschreibung zum Blue Canyon :)

In Tuba City, Arizona biegt man vom Highway 160 auf die AZ-264 in Richtung Coal Mine Mesa ab und bleibt für ca. 34 Meilen auf dieser Strasse. Kurz nach einer Rechtskurve kommt links die Abbiegung auf die Indian Route 6240 (oder auch bekannt als Indian Route 7). Nach knapp 0.7 Meilen trifft man auf eine “Kreuzung” – dort biegt man rechts ab. Nach weiteren 0.5 Meilen biegt man links ab und bleibt dann auf dieser Straße. Nach gut 3 Meilen kommt dann (…mehr…)
Sheraton Denver DowntownAb sofort sind die Bewertungen und Beschreibungen der Hotels und Motels von unserer Chicago, Colorado & Yellowstone 2009 Tour online.

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Heute war es leider wieder soweit – der letzte Tag des USA Urlaubs 2009 war angebrochen. Gut ausgeschlafen aber ein wenig traurig, gab’s als erstes Frühstück am Zimmer. Es wurden Muffins, Snickerdoodles sowie Juice und Kaffee verdrückt – yummi. Nach unserem Frühstück am Zimmer ging’s dann mit unserem ganzen Hab und Gut, das wir größtenteils am Vorabend schon eingepackt hatten, zu “unserem” kleinen, aber feinen Nissan Rogue.

Nachdem der Flug von Denver nach London erst um 20.50 ging und wir bereits gestern abend im Hotel (in der Hotellobby gibt’s gratis W-Lan) eingecheckt hatten, konnten wir den Tag also noch ganz stressfrei begehen. So gegen 10 Uhr starteten wir schließlich vom Marriott in Richtung Air Force Acadamy – diese ist nur ca. 10 Meilen vom Hotel entfernt, sodaß wir schon nach gut 20 Minuten an den Einfahrtstoren sind. Erstaunlicherweise müssen wir weder einen Ausweis vorzeigen noch wurden wir kontrolliert. Auf dem Weg vom Eingangstor bis hin zum Visitor Center gibt es einige Aussichtspunkte von denen aus man einen guten Überblick über das gesamte Schulungsareal (inklusive des riesigen Sportgeländes – da würde sogar der FC Bayern neidisch werden) und auf die fantastische US Airforce Academy Cadet Chapel hat. (…mehr…)
Unser vorletzter Tag des Urlaubs sollte nicht zu stressig werden, weshalb wir heute erst ein wenig später als bisher üblich die Schuhe schnürten und uns auf den Weg zum Garden Of The Gods machten. Wir waren ja schon am Vortag hier, da hat die Sonne auf die Rückseite der Felsen gestrahlt. Da sich die Sonne auch heute wieder blicken ließ, wollten wir das natürlich nutzen um uns die roten “Steine” heute nochmals von vorne anzusehen. Nach gut 10 Minuten waren wir wieder am Visitor Center – von dort aus hat man den besten Überblick auf die Felsformationen und als Bonus obendrauf kann man auch noch den Pike’s Peak im Hintergrund sehen – ein schönes Motiv für ein Foto ;)

Nachdem wir ein paar nette Fotos gemacht hatten, ging’s weiter nach Manitou Springs – das ein ganz nettes Örtchen, mit eigenem Charme sein soll. Und was soll man sagen (…mehr…)
Nur noch 3 Tage, dann heisst es wieder Abschied nehmen von den USA :( – für uns immer noch und immer mehr unser Urlaubsziel Nr. 1 :yeah:

Den Tag starteten wir wie nun schon fast üblich so gegen 7 Uhr dann hieß es: duschen, Koffer packen, auschecken und noch tanken – dann ging’s auch schon los, denn heute standen knapp 400 Meilen auf dem Programm. Davon das erste Drittel auf kurvigen, einspurigen Straßen. Das Wetter sah noch relativ gut aus, obwohl für die nächsten Tage wieder massenhaft Regen angesagt wurde.

Wir fuhren zuerst Richtung Dinosaur, wo sich auch das gleichnamige Dinosaur National Monument befindet – aufgrund von Zeitmangel und der Tatsache dass die Ausgrabungshalle geschlossen war, machten wir kurz im Colorado Welcome Center halt und fuhren wieder weiter.

Kurz nach Dinosaur machten wir dann Bekanntschaft mit einer Art von Wetter, das wir bisher noch nicht hatten – Hagel. Links und Rechts war’s blau, direkt über uns kohlrabenschwarz. Und von dort kam’s auch richtig heftig raus: Zuerst Wasser, dann der Hagel. Zum Glück waren die Hagelkörner nicht sonderlich groß, so daß bei unserem kleinen, feinen Nissan nichts zurückblieb.

Nachdem wir die Landstraßen hinter uns hatten, ging’s rauf auf den Interstate wo wir wieder richtig (…mehr…)

Tag 16 begann, wie so viele zuvor schon, recht früh für Urlaubsverhältnisse. Gegen 7 Uhr standen wir auf und machten uns erst mal frisch. Danach gab’s Frühstück auf dem Zimmer und die Koffer mussten wieder eingepackt werden.

Kurz nach halb neun machten wir uns dann auf um das bekannteste Bauwerk Salt Lake City’s zu besuchen – den Salt Lake Temple. Über die Geschichte des Salt Lake Temple steht bei Wikipedia folgendes:

Am 14. Februar 1853 wurde der Bauplatz zugewiesen, große Zeremonien wurden von Brigham Young, der den Grundstein legte, abgehalten. Offiziell begann der Bau am 6. April (der von den Mormonen als Jahrestag ihrer Kirchengründung begangen wird).

Zunächst wurde Sandstein aus einem örtlichen Steinbruch verbaut, dieser erwies sich aber als zu brüchig und daher ungeeignet. Ab 1858 brachten Ochsenkarren Granit vom Little Cottonwood Canyon – rund 30 km südöstlich der Baustelle – heran. Ab 1869 wurde der Transport per Bahn durchgeführt. Der Bau verzögerte sich immer wieder und kam während der staatlichen Verfolgung der Mormonen in den 1880er Jahren ganz zum Erliegen. Nach der Abschaffung der Polygamie im Jahre 1890 und dem damit einhergehenden Ende der Verfolgung wurde der Bau forciert wiederaufgenommen.

Als die Konstruktion schließlich vollendet war, weihte Wilford Woodruff den Tempel am 6. April 1893 ein; exakt vierzig Jahre, nachdem mit dem Bau begonnen wurde. Der Tempel ist das Herzstück des 40.000 m² großen Temple Squares, ist 64 m hoch und hat eine Grundfläche von ca. 23.500 m².

Wie bei allen Tempeln dieser Kirche ist der Zutritt nur erwachsenen Kirchenmitgliedern mit gültigem Empfehlungsschreiben ihres Bischofs gestattet, es gibt aber Führungen für jedermann, bei denen das Äußere des Gebäudes erläutert wird

Unser Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hotels und der Temple ist in gut 5-10 Minuten zu Fuss zu erreichen. Wir gehen’s gemütlicher an und sind nach gut 10 Minuten an den Toren des Tempels. Normalerweise wird man dort schon von Gläubigen erwartet, die einen alles im Detail erklären (wollen) – egal ob man will oder nicht ;)

9 Uhr scheint Ihnen dann doch noch etwas zu früh zu sein, um uns und wenige andere zu verfolgen – so können wir alleine den Bereich des Tempels erkunden und ungestört Fotos machen und alles auf uns wirken lassen. Auf den Fotos sieht der Tempel wirklich mächtig und gross aus, in Wirklichkeit aber ist er um einiges kleiner und kompakter als ich gedacht hatte – trotzdem sollte man ihn sich ansehen, falls man in Salt Lake City ist.

Nach gut einer Stunde machen wir uns wieder auf dem Weg zurück ins Hotel, unterwegs entdecken wir noch das Vienna Bistro. Hätte es geöffnet gehabt, hätten wir wohl halt gemacht und eine Melange oder Verlängerten bestellt ;) Am Hotel angekommen, ließen wir uns das Auto vom Valet holen und machten uns auf den Weg nach Vernal – (mindestens) 171 Meilen mussten heute noch gefahren werden, das meiste jedoch nicht auf Interstates oder mehrspuringen Strassen.

Das Wetter war so wie wir es uns erhofft hatten – strahlend blauer Himmel, aber ziemlich kühler und heftiger Wind. Nach gut 4 Stunden gemütlicher Fahrt, hatten wir es von Salt Lake nach Vernal geschaftt und von hier aus waren es nochmal gut 30 Meilen bis zu unserem eigentlichen Ziel – dem Fantasy Canyon. Dort sollen einige wirklich bizzare und ungewöhnliche Felsformationen stehen, das wollten wir natürlich genauer wissen. (…mehr…)

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