Als wir heute aufgestanden sind und aus dem Fenster nach dem Wetter gesehen haben, war es zwar bewölkt, blauer Himmel war aber auch zu sehen – gut so :)

Im Hoteleigenen Restaurant “Callahan’s” gab’s Frühstück, oder das was man im Shilo Inn darunter versteht. Für den zentraleuropäischen Magen war nicht viel dabei außer etwas frisches Obst und Rührei. Der Rest vom Buffet war was für den Amerikaner bzw. Briten: French Toast, Bratwürstchen, Biscuits, eine undefinierbare weiße Sauce – der Juice war zwar gelb, aber das war’s dann auch schon mit Gemeinsamkeiten ;) Aber bis auf das “Frühstück” ist das Shilo Inn ein wirklich empfehlenswertes Hotel: feine, nicht zu harte/weiche Betten, schönes großes Bad, gratis Wireless-Internet, Kühlschrank.

Nach dem wir ausgecheckt hatten, war’s Zeit für mein Frühstück: Juice von Tropicana und Snickerdoodles – Lecker ;)

Die ersten Meilen verliefen ruhig, die Landschaft war nicht gerade aufregend – links und rechts gab’s Kartoffelfelder so weit das Auge reichte. Nach gut anderthalb Stunden war’s mit dem flachen Lande vorbei und wir kamen Utah und den Bergen immer näher. Das Wetter spielte nun auch nicht mehr so richtig mit, Wolken überall und zwar von der dunklen Sorte. An der Grenze von Idaho zu Utah fing’s dann auch richtig heftig an zu regnen, mich hätte es an dieser Stelle nicht gewundert wenn auch noch Hagel dazugekommen wäre – ist er aber nicht ;) (…mehr…)

Heute ging’s leider schon wieder weiter, bevor wir den Yellowstone aber verlassen haben machten vorher noch einen Abstecher zum Black Sand Basin wo wir noch einmal ein paar farb- und geruchintensive Gesire und Quellen sehen wollten. Das Wetter hatte sich endlich wieder gebessert und es war fast keine Wolke am Himmel zu sehen, der Yellowstone zeigte sich zum Abschluss von seiner schönsten Seite.

Vom Parkplatz des Black Sand Basin sind es nur wenige Schritte bis hin zu den ersten Geysiren, auch die weiteren Quellen sind einfach über den erneut schön angelegten Rundkurs zu erreichen. Wir genießen die Sonnenstrahlen, die beeindruckende Landschaft mit seinen Geysiren und halten alles auf Speicherkarten fest ;) Fotos von unserem letzten, halben Tag im Yellowstone gibt’s hier zu sehen – klick!

Nach gut einer Stunde ging’s zurück zum Old Faithful – Jetzt gings nochmal rund um den Old Faithful und dann noch rauf ob den Observatory Point. Einen schönen Spaziergang durch die Wälder des Yellowstone und 100 Höhenmeter später, kurz bevor wir oben angekommen waren, ist uns ein netter Amerikaner entgegengekommen und hat uns was von “two black creatures”  erzählt, die er oben gesehen haben will. Creatures? Haben wir zwar schon mal gehört, konnten uns aber nichts darunter vorstellen. So haben wir uns oben erst mal umgesehen und tatsächlich hat sich was im Gebüsch bewegt. Es war braun, hatte einen buschigen Schwanz und machte sich gerade über das frische, grüne Gras her. Was es war? (…mehr…)

Nach dem gestrigen, verregneten und zum Teil auch verschneiten Tag sah’s heute morgen schon etwas besser aus – es waren nur mehr dichte Wolkenbänder zu sehen, eventuell gibt’s ja heute auch noch etwas Sonne zu sehen. Kurz nach 9 Uhr und einem “Frühstück” im Deli (es gab Orangenjuice und Kaffee) machten wir uns auf den Weg nach Old Faithful.

Der Weg führte uns von Canyon über Norris und Madison nach Old Faithful wo wir dann auch die Nacht in einer Frontier Cabin verbringen werden. Auf dem Weg von Canyon nach Norris machten wir einen kleinen Abstecher zu den Virginia Cascades und dann nochmals zum Norris Geysir Basin wo wir den Porcelain Basin Trail gingen.  Der Rundweg führt auf gut einer Meile vorbei an diversen farbenintensiven Quellen und Geysiren – die meisten Geysire sind zwar aktiv, aber an gewaltige Ausbrüche ist nicht zu denken. Außer den gewaltigen Quellen und Geysiren sahen wir das erste Mal blauen Himmel seit 3 Tagen :) – vielleicht wird’s ja heute doch noch was mit Sonnenstrahlen. Nach gut 1 Stunde sind wir wieder am Parkplatz und fahren weiter nach Madison.

Auf dem Weg nach Madison gibt’s eigentlich nicht viel zu entdecken – mit etwas Glück kann man jedoch Bisons und andere Tiere sehen und beobachten. So wie’s aussieht war das Glück heute auf unserer Seite und wir hatten abermals die Gelegenheit Büffel und einen Wolf sehen zu können. Nachdem es noch recht ruhig auf den Straßen war, sind diesesmal auch nicht überall Autos stehen geblieben und wir hatten mehr Zeit für Fotos.

Der Wolf war auch nicht gerade in Eile, so daß wir in Ruhe das Objektiv wechseln konnten und einige nette Schnappschüsse machen konnten. Die Bisons sind, so wie’s scheint, nicht vom Menschen aus der Ruhe zu bringen – auch hier können wir in Ruhe beobachten und fotografieren. (…mehr…)

Heute waren wir aufgrund der fast nicht vorhandenen Abdunkelung unserer Cabin schon um 5.30 munter. Das wollten wir nutzen, um den Yellowstone in den Morgenstunden zu entdecken und zu erkunden. Frühstücken wollten wir erst später, da sämtliche Cafes und Restaurants erst um 9 Uhr öffnen. Also noch schnell geduscht und raus ins Freie. Dort erwartete uns nicht nur Schnee (!) sondern auch Kälte – nur gut daß wir uns Winterjacken von zu Hause mitgenommen hatten, denn mit solchen Bedingungen muss man im Yellowstone auch im Juni noch rechnen.

Von den äußeren Widrigkeiten ließen wir uns aber nicht einschüchtern so ging’s los. Eigentlich wollten wir von Canyon nach Roosevelt fahren und von dort weiter in das Lamar Valley, da es dort am meisten Wildsichtungen geben soll. Leider war aufgrund des Schneefalls die Straße nach Roosevelt gesperrt, so mussten wir zuerst nach Norris, von dort nach Mammoth und dann erst weiter nach Roosevelt.

Vorher machten wir jedoch noch einen kurzen Abstecher zu den Upper und Lower Falls die sich in unmittelbarer Nähe unserer Unterkünfte im Canyon Village befinden. Bis dorthin gab’s leider noch keine Sichtungen irgendwelchen Wildlifes, weshalb wir noch etwas weiter Richtung Süden fuhren um eventuell dort noch irgendwelches “Getier” zu sehen. Am Sulphur Caldron und am Mud Volcano legten wir Fotostopps ein. Im Bereich des Mud Volcano hat ein Buffalo gemütlich gegrast und sich nicht von uns und anderen Touris stören lassen. (…mehr…)

Heute ging’s endlich in den Yellowstone National Park. Das Wetter war leider nicht mehr so schön wie in den vergangenen Tagen, bewölkter Himmel wohin man sah. Nach dem von Super 8 genannten Frühstück (es gab nur Mini-Muffins, Kaffee und Orangenjuice) ging’s über den Osteingang rein in den Park.

Kurz nach der Einfahrt wartete schon die erste Überraschung auf uns: Es lag, mit Ausnahme der Straße, noch überall Schnee :shock: . Gut 2 Meter lagen auf beiden Seiten der Straße, die höher gelegenen Seen waren zum Teil noch zugefroren. Wir folgten der Straße in Richtung Lake Village und machten mehrmals an Parkbuchten mit Aussicht und Zugang zum Lake Yellowstone halt. Was wir sahen und zum Teil auch rochen, war beeindruckend: Bisons (wieder mal – aber man kann sich einfach nicht sattsehen an den Giganten), eine Vielzahl von Vögel und erste Geysire (die noch intensiver stanken als die Quellen in Thermopolis ;) )

Im Visitor Center von Lake Village machten wir einen ersten kurzen Stopp, danach ging’s gleich weiter zu den Beck en und Geysiren von West Thumb Geysir Basin. Das Wetter hatte sich mittlerweile wieder ein wenig gebessert, ein paar Sonnenstrahlen waren durch die Wolkendecke durchgedrungen, was wir natürlich ausnützen mussten und einiges an Fotos knipsten. Die verschiedensten Geysire und Wasserbecken beindruckten vor allem durch die Intensität der Farben und natürlich auch durch den weiterhin intensiven Geruch nach Schwefel. (…mehr…)

Nach einer erholsamen Nacht in unserem Best Western The Plaza in Thermopolis war es Zeit für ein gutes Frühstück. Es gab wieder alles mögliche, mit Ausnahme meiner heißgeliebten Waffles – ein Bagel mit , Cream-Cheese musste reichen, dazu gab’s noch Orangenjuice und ein Joghurt.

Für heute stand eigentlich nur erholsames auf dem Programm: zuerst ein wenig Baden und Plantschen in einem der kommerziell betriebenen Thermalbäder von Thermopolis, danach gemütlich nach Cody fahren und dort übernachten.

Um 10 Uhr vormittags checkten wir also vom Hotel aus und fuhren knapp 500 Meter weiter zum Thermalbad “Star Plunge”. (…mehr…)

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